https://infomedia.sh
WILLKOMMEN
Neuigkeiten aus der #FilmcommunitySH.
Meinungen zur Filmförderung und Medienpolitik.
Filmkritiken und Festivalberichte.
Termine zur #FilmkulturSH und #FilmszeneSH.
Herausgegeben von Filmkultur SH e.V.
Newsletter Februar/März 2026
Der infomedia.sh-Newsletter Februar/März 2026
Festival de Cannes: Zwei Mal MOIN an der Croisette
Zwei MOIN-geförderte Produktionen feiern im Mai ihre Weltpremiere in Cannes: Wie das Festival heute bekannt gegeben hat, geht die internationale Koproduktion „Minotaurus“ ins Rennen um die Goldene Palme. Der Debütfilm „Elefanten im Nebel“ der Lübecker Zischlermann Filmproduktion läuft in der renommierten Sektion Un Certain Regard.
Ausgezeichneter Filmnachwuchs im Norden: 36. Hamburger Nachwuchsfilmfestival abgedreht!
Hamburg, 27. März 2026 – „Feierlicher Abschluss des 36. Hamburger Nachwuchsfilmfestivals »abgedreht!« war die Preisverleihung am letzten Festivaltag in den zeise kinos. Insgesamt sechs Teams bzw. Einzelpersonen wurden ausgezeichnet oder lobend erwähnt, darunter der Film The Impossibility of Survival as a Woman von Charlotte Bierhaus (Gymnasium Dörpsweg). Der Publikumspreis geht an das freie Schüler*innen-Projekt Liebe Ella, von Laura Vanessa Schultz, Linnja Teistler, Victoria Ziemer und Fabian Kacperowski aus Norderstedt.
Erste Förderentscheidungen 2026 der MOIN: 4,4 Mio. Euro an 35 Projekte
MOIN segelt mit „Windstärke 17“ durch erste Förderentscheidungen des Jahres Nach einer Pressemeldung der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, Hamburg, 01.04.2026 – In ihren ersten Sitzungen des Jahres haben die Gremien der MOIN Filmförderung mehr als 4,4...
Kieler Comic-Magazin Pure Fruit zeichnet das Schleswig-Holstein nach Siegfried Lenz
Anlässlich des 100. Geburtstags von Siegfried Lenz widmet der Schleswig-Holsteinische Landtag dem bedeutenden Autor eine besondere Ausstellung: „Mein erlebtes und erzähltes Schleswig-Holstein“, die am 25. März 2026 eröffnet wurde und noch bis zum 10. Mai im Landeshaus zu sehen ist. Die Schau verbindet literarisches Erbe mit zeitgenössischer Comic-Kunst und eröffnet damit einen neuen, visuellen Zugang zu Leben und Werk des Schriftstellers.
Filmfest SH 2026: Wettbewerb um den Kurt-Denzer-Dokumentarfilmpreis
Im Jahr 2026 wird erstmals ein Preis für den besten Dokumentarfilm mit einer Länge von bis zu 59 Minuten auf dem Filmfest SH ausgelobt. Der Preis ehrt Kurt Denzer (1939–2021), Filmpionier, Mitbegründer der Kulturellen Filmförderung SH (heute Filmkultur SH e.V.) sowie Begründer und langjähriger Leiter der CINARCHEA.
Insgesamt sieben Filme gehen in diesem Jahr an zwei Tagen (18. und 20. März 2026) im Festivalzentrum, dem Kino in der Pumpe, ins Rennen um den Kurt-Denzer- Dokumentarfilmpreis. Eine Fachjury vergibt ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.
Was machen, wenn der eigene Film geklaut wird?
Diebstahl geistigen Eigentums in der Filmwelt – etwa von Storylines, Figurenideen oder Motiven – ist nicht ungewöhnlich. Die Grenze zwischen Zitat und Plagiat kann dabei schon einmal schmal werden. Aber ein kompletter Film? Wie ist das überhaupt möglich, was bringt es dem Dieb – und wie kann er damit etwa bei Festivals durchkommen?
„Der talentierte Mr. F.“ von Igor Plischke dokumentiert den faszinierenden Fall der Berliner Filmstudenten Julius Drost und Moritz Henneberg, die erstaunt feststellen müssen, dass ihnen genau dies passiert ist: Als sie ihren Animationsfilm „Butty“, in den sie drei Jahre Arbeit investiert haben, bei Festivals einreichen, entdecken sie, dass der Film dort häufig bereits unter einem anderen Namen gelaufen ist.
Die Kamera als erzählende Instanz
Der Dokumentarfilm „Holler for Service“ von Ole Elfenkämper und Kathrin Seward porträtiert eine Frau in ihrem kleinen Hardware Store (Baumarkt), der sich im Laufe des Films als regsamer Begegnungs- und Kommunikationsort bzw. als die zentrale Lebensader seiner ländlichen Umgebung entpuppt.
30. Filmfest Schleswig-Holstein: Der Wettbewerb um den Gesa-Rautenberg-Preis
Beim 30. Filmfest Schleswig-Holstein vom 17. bis 21. März 2026 wurden sieben Filme für den Wettbewerb um den mit 2.000 Euro dotierten Gesa-Rautenberg-Preis nominiert. Darunter befinden sich drei Langfilme und zum ersten Mal vier mittellange Filme, was durch eine Erweiterung der Ausschreibung auf Filme ab 15 Minuten in dieser Festivalausgabe ermöglicht wurde.
Magischer Realismus aus dem Erzgebirge – über Heimat, Fremdsein und Identität
„Wo sind wir hier?“, fragt die junge Wanderin im Gasthaus. „In Deutschland“, kommt es lapidar von der Wirtin zurück. Die alltagsrassistische Bemerkung kann jedoch ihre Begeisterung für die abgelegene sächsische Region nicht dämpfen. Die vietnamesische Austauschschülerin ist fasziniert vom besonderen Geruch der Wiesen und Wälder und von der Andersartigkeit des Erzgebirges. Ihre Faszination für die mythische Bergwelt Sachsens führt sie bei einer Bergwerksführung schließlich in einen geheimnisvollen, abgelegenen Stollen, der in eine magische Parallelwelt führt.
Newsletter
abonnieren







