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Herausgegeben von Filmkultur SH e.V.
Newsletter Mai 2026
Der infomedia.sh-Newsletter Mai 2026
Kultur.Meer.Wert – Panel-Diskussion zu Kultur und Kreativwirtschaft in SH am 2. Juni 2026
Am Dienstag den 2. Juni lädt die Landtagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen unter dem Titel „Kultur.Meer.Wert“ zu einer Panel-Diskussion zum Thema Kultur und Kreativwirtschaft in Schleswig-Holstein in das Landeshaus ein.
4. Mondo Grindhouse Festival
Das Mondo Grindhouse Festival geht vom 12. bis 14. Juni 2026 im Kieler Studio Filmtheater am Dreiecksplatz in die vierte Runde. Team Mondo hat für Freund*innen des abseitigen Geschmacks wieder ein verstrahltes Programm aus bizarrem Voll-Trash, handfestem Horror und katastrophalen Kultfilmen aus dem Morast der Filmgeschichte gehoben. Damit im Trash-Sumpf die Orientierung nicht verloren geht, ist das Programm moderiert und es gibt Einleitungen und Gesprächsgäste.
Offene Kanäle starten als „OKSH mediaHub“ in die Zukunft
Der Offene Kanal Schleswig-Holstein (OKSH) präsentiert sich ab sofort in einem neuen Gewand. Der offizielle Startschuss für den Relaunch fiel am 29. Mai 2026 im Rahmen eines Festakts mit Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und Medien.
10. Flensburger Filmtisch (9. Juni 2026)
Zum zehnten Mal laden Flensburger Filmemacher*innen zum Flensburger Filmtisch ein – am Dienstag, 9. Juni 2026, 18 Uhr in der NORDER147.
Mediendienste-Investitionsverpflichtungs-Gesetz im Bundeskabinett beschlossen
4er-Runde begrüßt wichtigen Schritt und warnt vor Schwächung der ökonomischen und kreativen Handlungsfähigkeit
Nach vielen Jahren der filmpolitischen Reform-Diskussion ist es nun endlich soweit: Das Mediendienste-Investitionsverpflichtungsgesetz wurde am 27.5.2026 durch das Bundeskabinett beschlossen. Die gute Nachricht: Damit können endlich auch die insgesamt 250 Millionen Euro zur Filmförderung durch das Bundesfinanzministerium freigegeben werden. Allerdings bleibt bis zur Verabschiedung im Parlament noch die Notwendigkeit zur Nachbesserung. Denn: Die deutsche Produktionsbranche hatte gehofft, dass Kulturstaatsminister Wolfram Weimer den Geist der mittelständischen Unternehmen in der Filmwirtschaft erkennt und stärkt. Die aktuellen Umsetzungspläne drohen nun jedoch, das Gegenteil zu bewirken. Der politische Kompromiss von CDU/CSU und SPD sollte nicht konterkariert werden.
Kino-Dokumentarfilmförderung in Deutschland
Ein Auszug aus der Analyse von Martin Hagemann:
These 1: Zu viele Filme mit zu wenig Geld
Aktuell werden hierzulande mehr als doppelt so viele Kino-Dokumentarfilme finanziert, als es mit dem vorhandenen Gesamt-Budget sinnvoll wäre. Dies ist nur möglich, weil die durchschnittlichen Budgets zu niedrig sind. Die Folge davon zeigt sich u.a. mit Blick auf die fünf wichtigsten internationalen Dokumentarfilmfestivals. Dort konnte der deutsche Kinodokumentarfilm in den Jahren von 2023-2025 aus insgesamt 167 präsentierten Filmen in den Hauptwettbewerben der Festivals in Amsterdam, Kopenhagen, Sheffield, Nyon und New York, lediglich sechs majoritär in Deutschland produzierte Filme stellen.
Arno Aschauer: „Der Naturalismus – Die Erfindung der modernen Filmerzählung vor Erfindung des Films“
In der neuesten Ausgabe des von dem VeDRA (Verband für Film- und Fernsehdramaturgie) herausgegebenen Fachmagazins „Wendepunkt“ beleuchtet der Kieler Autor Arno Aschauer anhand eindrucksvoller Film- und Theater-Beispiele das Handwerk der psychologischen Rollenarbeit.
Nordic NEST Gewinner in Cannes: Neue Stoffe aus dem europäischen Norden
Die Nordic NEST-Jury hat entschieden: Mit „Cargo Crime“ von Autorin Valeria Richter aus Dänemark, „Deeper“ von Eva-Maria Koskinen aus Finnland und „White Noise“ von Stefanie Ren aus Deutschland wurden anlässlich der Filmfestspiele von Cannes die drei Gewinnerprojekte der ersten Nordic NEST-Runde bekanntgegeben. Alle Projekte werden sowohl aus den nordischen Ländern als auch aus Deutschland produziert und bekommen für die Drehbuchphase eine zusätzliche Förderung von bis zu 60.000 Euro je Projekt.
Drehberichte studentischer Kurzfilme der HAW Kiel: „Feierabend“
In loser Folge veröffentlicht infomedia.sh Drehberichte von Studierenden des Studienganges Multimedia Production der HAW Kiel. Die Filme sind im Rahmen des Moduls „Audio- und Videoproduktion 2“ entstanden (Dozenten: Tobias Hochscherf, Gunnar Eisenberg, Christian Mertens und Eike Endrikat). Es handelt sich meist um die ersten, fiktionalen Filme, die die Studierenden jemals gedreht haben. Echte Erstlingswerke also. Der 3. Beitrag: „Feierabend”.
Ausstellung „Hier ist dort woanders – Blicke auf die Gesellschaft“
Eine Gruppe von 12 BBK-Mitgliedern aus Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt, die mit den Medien Fotografie und Video arbeiten, setzte sich mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinander. Die beteiligten Künstler:innen stehen im intensiven Austausch, der durch einen fotografischen „Polylog“ sichtbar wird: Dabei brachte jede:r ein Ausgangsbild in die Runde ein, auf das die anderen in eigener Bildsprache reagierten. So entstand ein visueller Dialog. Im Kunstverein Haus 8 und im Brunswiker Pavillon (Kiel) werden die individuellen künstlerischen Positionen durch performative, installative, bildhauerische und grafische Elemente ergänzt und vom 5.6. bis 5.7.2026 gezeigt.
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