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Herausgegeben von Filmkultur SH e.V.

Im Osten grausam Alltägliches

Im Osten grausam Alltägliches

„2.000 Meter bis Andriiwka“ (Mstyslav Chernov, Ukraine / USA 2025)

Ein zwei Kilometer langer Waldstreifen, gesäumt von einer offenen und verminten Kraterlandschaft – 2.000 Meter bis zum russisch besetzten Dorf Andriiwka an der Front im Donezk, das die ukrainische 3. Sturm-Brigade um jeden Preis „befreien“ will. Der Oscar-prämierte ukrainische Dokumentarfilmer Mstyslav Chernov hat in seinem jüngsten Dokumentarfilm „2.000 Meter bis Andriiwka“ sich und Co-Kameramann Alex Babenko in der Truppe „embeded“ und zeigt bedrückend nah und schonungslos den Alltag von Leben und Sterben der Soldaten an vorderster Front.

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Wo Nähe zur Gefahr wird

Wo Nähe zur Gefahr wird

„Animol“ (Ashley Walters, GB 2026)

Wie ein schwarzer Heiligenschein umrahmt das verdunkelte Fenster des Gefangenentransporters Troys (Tut Nyuot) Kopf, als er in das Jugendhaftzentrum nahe London gebracht wird. Vor ihm liegt die Ungewissheit eines Strafvollzugs unter jugendlichen Kriminellen, deren brutale Regeln er unmittelbar nach seiner Ankunft zu spüren bekommt.

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Überlebenskampf an der Küste Maines

Überlebenskampf an der Küste Maines

„Bucks Harbor“ (Pete Muller, USA 2026)

Mit „Bucks Harbor“ zeigt der Fotograf und Medienkünstler Pete Muller seinen ersten Dokumentarfilm im Panorama der Berlinale 2026. Nach Jahren in Krisengebieten Afrikas und des Nahen Ostens richtet Muller den Blick nun auf eine andere Form des Existenzkampfs: den Alltag der Hummerfischer in Downeast Maine im Nordosten der USA.

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Fresspulver für Cineasten

Fresspulver für Cineasten

„The Story of Documentary Film“ (Mark Cousins, GB 2026)

Bei der Weltpremiere der ersten vier Folgen von „The Story of Documentary Film“ in der Akademie der Künste wurde deutlich, dass Mark Cousins und sein Editor Timo Langer weit mehr vorgelegt haben als eine weitere (film-)historische Überblicksarbeit. Das anschließende Q&A offenbarte das programmatische Selbstverständnis eines Projekts, das nicht nur Filmgeschichte erzählt, sondern sie neu ordnet, verschiebt und zur Diskussion stellt.

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MOIN bei der Berlinale 2026: Mit Sandra Hüller und İlker Çatak im Wettbewerb 

MOIN bei der Berlinale 2026: Mit Sandra Hüller und İlker Çatak im Wettbewerb 

Der Norden ist in diesem Jahr stark vertreten in der Hauptstadt: Gleich sieben MOIN-geförderte Filme haben es ins offizielle Programm der 76. Berlinale vom 12. bis 22. Februar 2026 geschafft. Mit dem in Hamburg gedrehten Drama „Gelbe Briefe“ des Oscar-nominierten Filmemachers İlker Çatak sowie „Rose“ mit Hauptdarstellerin Sandra Hüller sind zwei geförderte Filme im Wettbewerb zu sehen.

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„No Good Men“: Hamburger Regisseurin und Lübecker Produzentin eröffnen Berlinale

„No Good Men“: Hamburger Regisseurin und Lübecker Produzentin eröffnen Berlinale

Die 76. Berlinale beginnt norddeutsch und international zugleich: Mit „No Good Men“ eröffnet am 12. Februar 2026 ein Film aus Hamburg und Schleswig-Holstein die diesjährigen Filmfestspiele. Die in Hamburg lebende afghanische Regisseurin Shahrbanoo Sadat sowie die Lübecker Produzentin Katja Adomeit setzen damit ein starkes Signal für den Film-Norden.

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Highlight der Berlinale Classics und der japanischen Nouvelle Vague: „The Pornographers“

Highlight der Berlinale Classics und der japanischen Nouvelle Vague: „The Pornographers“

Die Sektion Berlinale Classics präsentiert 2026 zehn neu restaurierte Filme – darunter „The Pornographers“ von Shōhei Imamura. Imamura zählt zu den prägenden Regisseuren der japanischen Nouvelle Vague, und dieser Film gilt als eines seiner international bekanntesten Werke. Nach seiner Premiere in Japan wurde er auch in den USA und Europa gezeigt und avancierte zu einem Schlüsselwerk der Bewegung.

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10 Jahre FilmFörde – Ein Blick auf das Jubiläums-Programm

10 Jahre FilmFörde – Ein Blick auf das Jubiläums-Programm

Die Kieler Filmreihe „FilmFörde“ im KulturForum in der Stadtgalerie Kiel ist eine etablierte Größe in der Kieler Kino-Kultur-Landschaft. Kuratiert von Jörg Meyer und Helmut Schulzeck liefert die Reihe unter anderem Raum für politische Filme, Werke lokaler Filmemacher*innen oder übersehene Werke, die so auf einer Kieler Leinwand erstrahlen können. Zum 10. Jubiläum gibt es nun eine für diesen Anlass zusammengestellte Kurzfilm-Rolle, in der die beiden Kuratoren einen persönlichen Blick auf die Kieler Kurzfilm-Landschaft anbieten.

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