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Herausgegeben von Filmkultur SH e.V.

Flattern in den Fluten

Flattern in den Fluten

„Im Licht der Sandbank“ (D 2025, 75 Min., Dokumentarfilm von Kilian Helmbrecht)

Begleitete Einsamkeit ist schon in der ersten Einstellung von „Im Licht der Sandbank“ zu sehen. Vogelwart (und Regisseur und Kameramann) Kilian Helmbrecht auf dem winterlichen Weg von Cuxhaven durchs Wattenmeer zur Vogelschutz-Insel Scharhörn. Ihn erwarten sieben Monate Einsamkeit – und Mehrsamkeit mit den Vögeln des Wattenmeers zwischen Ebbe und Flut.

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Förderung von Studierendenfilmen aus SH schon in 2026

Förderung von Studierendenfilmen aus SH schon in 2026

Bereits Mitte Dezember 2025 beschloss der Schleswig-Holsteinischer Landtag einen Haushaltsantrag zur gezielten Förderung studentischer Filmarbeiten und ländlicher Kinos. In dieser Woche gelang es der Abgeordneten ulturpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Uta Röpcke, mit einem Folgeantrag, die Bereitstellung der Fördermittel für studentische Filmarbeiten noch für dieses Jahr sicherzustellen – auch wenn das Vergabeverfahren derzeit noch geklärt wird. Damit setzt die Landesregierung ein zentrales Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag SH 2020-2027 (s. S.: 221 ff) um: die gezielte Unterstützung von Studierendenfilmen in Produktion und Postproduktion, um ihre künstlerische Qualität zu stärken und ihre Chancen auf Festivalteilnahmen deutlich zu erhöhen.

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Väter, Töchter und verlorene Wurzeln

Väter, Töchter und verlorene Wurzeln

„Nina Roza“ (Geneviève Dulude-De Celles, 2026)

„Nina Roza“ ist ein kluger, leiser und sensibler Film über die Erkundung der eigenen Geschichte und das vorsichtige Neubewerten einer Vater-Tochter-Beziehung. Zugleich untersucht Regisseurin Dulude-De Celles das Spannungsfeld zwischen künstlerischer Integrität und kommerziellen Erwartungen – und stellt die existenzielle Frage, was es bedeutet, ein Zuhause zu verlassen und möglicherweise für immer zu verlieren. Empfehlenswert!

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Im Osten grausam Alltägliches

Im Osten grausam Alltägliches

„2.000 Meter bis Andriiwka“ (Mstyslav Chernov, Ukraine / USA 2025)

Ein zwei Kilometer langer Waldstreifen, gesäumt von einer offenen und verminten Kraterlandschaft – 2.000 Meter bis zum russisch besetzten Dorf Andriiwka an der Front im Donezk, das die ukrainische 3. Sturm-Brigade um jeden Preis „befreien“ will. Der Oscar-prämierte ukrainische Dokumentarfilmer Mstyslav Chernov hat in seinem jüngsten Dokumentarfilm „2.000 Meter bis Andriiwka“ sich und Co-Kameramann Alex Babenko in der Truppe „embeded“ und zeigt bedrückend nah und schonungslos den Alltag von Leben und Sterben der Soldaten an vorderster Front.

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Wo Nähe zur Gefahr wird

Wo Nähe zur Gefahr wird

„Animol“ (Ashley Walters, GB 2026)

Wie ein schwarzer Heiligenschein umrahmt das verdunkelte Fenster des Gefangenentransporters Troys (Tut Nyuot) Kopf, als er in das Jugendhaftzentrum nahe London gebracht wird. Vor ihm liegt die Ungewissheit eines Strafvollzugs unter jugendlichen Kriminellen, deren brutale Regeln er unmittelbar nach seiner Ankunft zu spüren bekommt.

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Überlebenskampf an der Küste Maines

Überlebenskampf an der Küste Maines

„Bucks Harbor“ (Pete Muller, USA 2026)

Mit „Bucks Harbor“ zeigt der Fotograf und Medienkünstler Pete Muller seinen ersten Dokumentarfilm im Panorama der Berlinale 2026. Nach Jahren in Krisengebieten Afrikas und des Nahen Ostens richtet Muller den Blick nun auf eine andere Form des Existenzkampfs: den Alltag der Hummerfischer in Downeast Maine im Nordosten der USA.

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