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Newsletter Januar/Februar 2026
Der infomedia.sh-Newsletter Januar/Februar 2026
Preis der deutschen Filmkritik 2025 – Die Gewinner*innen
Elf Filme in 14 Kategorien wurden bei der Berlinale 2026 mit dem Preis der deutschen Filmkritik 2025 ausgezeichnet. Bester Spielfilm wurde Mascha Schilinskis In die Sonne schauen. Die Kamerafrau und Regisseurin Elfi Mikesch wurde mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet, während das Berliner Kino-Projekt SİNEMA TRANSTOPIA den Innovationspreis erhielt.
Überlebenskampf an der Küste Maines
„Bucks Harbor“ (Pete Muller, USA 2026)
Mit „Bucks Harbor“ zeigt der Fotograf und Medienkünstler Pete Muller seinen ersten Dokumentarfilm im Panorama der Berlinale 2026. Nach Jahren in Krisengebieten Afrikas und des Nahen Ostens richtet Muller den Blick nun auf eine andere Form des Existenzkampfs: den Alltag der Hummerfischer in Downeast Maine im Nordosten der USA.
Fresspulver für Cineasten
„The Story of Documentary Film“ (Mark Cousins, GB 2026)
Bei der Weltpremiere der ersten vier Folgen von „The Story of Documentary Film“ in der Akademie der Künste wurde deutlich, dass Mark Cousins und sein Editor Timo Langer weit mehr vorgelegt haben als eine weitere (film-)historische Überblicksarbeit. Das anschließende Q&A offenbarte das programmatische Selbstverständnis eines Projekts, das nicht nur Filmgeschichte erzählt, sondern sie neu ordnet, verschiebt und zur Diskussion stellt.
MOIN bei der Berlinale 2026: Mit Sandra Hüller und İlker Çatak im Wettbewerb
Der Norden ist in diesem Jahr stark vertreten in der Hauptstadt: Gleich sieben MOIN-geförderte Filme haben es ins offizielle Programm der 76. Berlinale vom 12. bis 22. Februar 2026 geschafft. Mit dem in Hamburg gedrehten Drama „Gelbe Briefe“ des Oscar-nominierten Filmemachers İlker Çatak sowie „Rose“ mit Hauptdarstellerin Sandra Hüller sind zwei geförderte Filme im Wettbewerb zu sehen.
„No Good Men“: Hamburger Regisseurin und Lübecker Produzentin eröffnen Berlinale
Die 76. Berlinale beginnt norddeutsch und international zugleich: Mit „No Good Men“ eröffnet am 12. Februar 2026 ein Film aus Hamburg und Schleswig-Holstein die diesjährigen Filmfestspiele. Die in Hamburg lebende afghanische Regisseurin Shahrbanoo Sadat sowie die Lübecker Produzentin Katja Adomeit setzen damit ein starkes Signal für den Film-Norden.
Highlight der Berlinale Classics und der japanischen Nouvelle Vague: „The Pornographers“
Die Sektion Berlinale Classics präsentiert 2026 zehn neu restaurierte Filme – darunter „The Pornographers“ von Shōhei Imamura. Imamura zählt zu den prägenden Regisseuren der japanischen Nouvelle Vague, und dieser Film gilt als eines seiner international bekanntesten Werke. Nach seiner Premiere in Japan wurde er auch in den USA und Europa gezeigt und avancierte zu einem Schlüsselwerk der Bewegung.
10 Jahre FilmFörde – Ein Blick auf das Jubiläums-Programm
Die Kieler Filmreihe „FilmFörde“ im KulturForum in der Stadtgalerie Kiel ist eine etablierte Größe in der Kieler Kino-Kultur-Landschaft. Kuratiert von Jörg Meyer und Helmut Schulzeck liefert die Reihe unter anderem Raum für politische Filme, Werke lokaler Filmemacher*innen oder übersehene Werke, die so auf einer Kieler Leinwand erstrahlen können. Zum 10. Jubiläum gibt es nun eine für diesen Anlass zusammengestellte Kurzfilm-Rolle, in der die beiden Kuratoren einen persönlichen Blick auf die Kieler Kurzfilm-Landschaft anbieten.
Save the Date: 30. Filmfest Schleswig-Holstein
Vom 17. bis 21. März 2026, begleitet von einem Rahmenprogramm ab dem 11. März 2026, geht in Kiel das 30. Filmfest Schleswig-Holstein über die Leinwände des Festivalkinos Kino in der Pumpe sowie des Studio Filmtheaters, des Metro-Kinos und des Traum-Kinos.
„Divine Comedy“: Zensur? Nein, danke!
Ein türkischstämmiger, im Iran lebender Regisseur will seinen neuesten Film im Iran zeigen. Da die Obrigkeiten dies jedoch untersagen, beschließt er, sein Werk in einer illegalen Vorführung zugänglich zu machen, und sieht sich infolgedessen mit allerlei Problemen konfrontiert. Die Reise, auf die der Film seinen Protagonisten schickt, erinnert nicht zufällig an die Heldenreise aus Dante Alighieris „Die göttliche Komödie“ – buchstäblich einmal durch die systemische Hölle und dann zu einer Art von Erlösung.
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