Neu: STOFF.lab und DOK.lab

“Die Gewinner erkennt man am Start”, sagt der Volksmund. Auf den Film übertragen deutet die Weisheit auf den filmischen Stoff, der das Gelingen eines Projektes voraussetzt. Von der ersten Idee bis zum fertigen Stoff liegt ein weiter Weg voller Gabelungen, Höhen und Tiefen.
Mit dem STOFF.lab und dem DOK.lab haben die Filmhaus Babelsberg gGmbH, die Filmhaus Köln gGmbH und die Münchner Filmwerkstatt e.V. Navigatoren durch die erfolgreiche fiktionale und non-fiktionale Stoffentwicklung konzipiert.
Die Projekte werden über einen Zeitraum von ca. zehn Monaten an sechs Wochenenden präsentiert und unter professioneller Anleitung ausführlich besprochen. Die Teilnehmer profitieren vom inspirierenden Austausch und von der Diskussion sämtlicher Projekte in der Gruppe. Dadurch lernen alle die unterschiedlichen Stadien der Stoffentwicklung auch jenseits des eigenen Projekts kennen. Unter professioneller Anleitung unserer Dozenten finden die Teilnehmer individuelle Lösungen, die unmittelbar der Weiterentwicklung ihres Filmstoffs dienen.

STOFF.lab | Autorenwerkstatt Fiction

Das STOFF.lab ist eine Autorenwerkstatt für fiktionale Filmprojekte, die angehenden Drehbuchautoren Gelegenheit bietet, ihren aktuellen Filmstoff unter professioneller Anleitung voranzutreiben und auf die nächste Stufe zu heben. Das STOFF.lab richtet sich gleichermaßen an Autoren, Journalisten, Produzenten, Redakteure, Schauspieler und andere Filmschaffende sowie an Autodidakten, die eine spannende Geschichte in Drehbuchform niederschreiben wollen. Dramaturgische Vorkenntnisse sind wünschenswert, jedoch keine Bedingung. Interessenten, die den Status ihres Projektes in einem der folgenden Beispiele wiedererkennen, sind zur Bewerbung eingeladen:
  • Die Drehbuchidee liegt vor: Ziel ist die Entwicklung des Stoffes und die Erstellung von Logline, Synopsis und Treatment.
  • Das Treatment liegt vor: Ziel ist die Erstellung einer ersten Drehbuchfassung; dabei ist die Erstellung eines Bildertreatments ein Zwischenschritt.
  • Die erste Drehbuchfassung liegt vor: Ziel ist es, aus der ersten Fassung die Drehfassung zu entwickeln.
Für die Leitung des STOFF.lab konnten folgende namenhafte Trainer gewonnen werden:
Filmhaus Babelsberg: Nicole Kellerhals und Sabine Pochhammer
Als freie Dramaturgin arbeitet Nicole Kellerhals bei X-Filme Creative Pool und betreut dort u.a. Projekte von Tom Tykwer, Michael Haneke, Dani Levy, Oskar Roehler. Sie leitete 2006 bis 2011 die Gruppe “Spielfilm” der Akademie für Kindermedien und ist seit 2011 im Vorstand des Fördervereins Deutscher Kinderfilm. (Link: www.dramaturgenverband.org/mitglied/nicole-kellerhals)
Sabine Pochhammer arbeitet als freie Drehbuchautorin und schrieb das Drehbuch für den gefeierten Film “Die Herbstzeitlosen”. Auch als Co-Autoren machte Sie sich einen Namen und schrieb für “Feuchtgebiete” und “Was ich von ihr weiß”. In ihrer Funktion als Script Consultant arbeitet Sie unter anderen für Contrast Film (“Der Kreis”), X-Filme Creativ Pool und Wüstefilm (“Lovely Louise”). (Link: www.drehbuchautoren.de/autor/sabine-pochhammer)
Filmhaus Köln: Karin Laub
… studierte Germanistik und Romanistik in Hamburg und Köln. Von 2001 bis 2006 war sie Programmleiterin der Nachwuchsfilmreihe “Spectrum Junger Film” der Cologne Conference, 2007 freie Redakteurin bei Skarabäus Entertainment für die WDR-Talkshow “west.art am Sonntag”. Seit 2002 ist sie freie Drehbuchlektorin u.a. für den WDR, dessen Lektorat sie seit 2010 leitet. Sie ist Mitglied bei VeDRA, dem Verband für Film- und Fernsehdramaturgie. Von 2005 bis 2008 war sie Vorstandsmitglied des Filmbüro NW e.V. (Link: www.dramaturgenverband.org/mitglied/karin-laub)
Müncher Filmwerkstatt: Roland Zag
… ist einer der meistbeschäftigten Drehbuchberater und -lehrer im deutschsprachigen Raum und arbeitet(e) an Projekten u.a. von Feo Aladag, Fatih Akin, Dennis Gansel, Sherry Hormann, Ralf Hüttner, Markus Imboden, Eran Riklis, Marc Rothemund, Matthias Schweighöfer, Philipp Stölzl und Tomy Wigand. Als Autor des Buches “Der Publikumsvertrag – Emotional wirksames Drehbuchschreiben mit ’the human factor’” beschäftigt er sich besonders mit den sozialen und inneren Prozessen eines Autors und seines Stoffs. (Link: www.the-human-factor.de)
Mehr Informationen zum STOFF.lab und Anmeldung unter:

DOK.lab | Autorenwerkstatt Non-Fiction

Das DOK.lab ist eine Autorenwerkstatt zur Entwicklung non-fiktionaler Stoffe. Es bietet angehenden Dokumentarfilmern und solchen mit ersten Erfahrungen Gelegenheit, ihr aktuelles Projekt voranzutreiben und abhängig vom Produktionsstadium auf die nächste Stufe zu heben. Das Angebot des projektbegleitenden DOK.labs richtet sich gleichermaßen an Autoren, Journalisten, Kameraleute, Tonleute, Editoren und andere Filmschaffende sowie an Mitarbeiter von Fernsehredaktionen, Öffentlichkeitsarbeiter von Unternehmen, Vereinen und Institutionen und auch an Autodidakten. Erfahrungen im Bereich der professionellen Filmproduktion sind wünschenswert, jedoch keine Bedingung für die Teilnahme. Interessenten, die den Status ihres Projektes in einem der folgenden vier Beispiele wiedererkennen, sind zur Bewerbung eingeladen:
  • Die Projektskizze (1 Seite) liegt vor: Ziel ist die recherche-basierte Entwicklung des Stoffes und die Erstellung eines ausführlichen Treatments (ca. 30 Seiten) zur Projektpräsentation, ggf. auch die Herstellung eines Video-Teasers zum Projekt.
  • Das Treatment liegt vor: Ziel ist die Erstellung einer Kalkulation und eines Realisierungsplans, ggfs. auch eines Finanzierungsplans.
  • Das Rohmaterial liegt vor: Ziel ist die Entwicklung eines Herstellungsplans für die Postproduktion, eines Konzeptes für die Montage und die Erstellung des Rohschnitts, ggfs. auch der Endfassung.
  • Der Rohschnitt liegt vor: Ziel ist die Herstellung der Endfassung des Films sowie die Entwicklung möglicher Vermarktungsstrategien.
Für die Leitung des DOK.lab konnten folgende namenhafte Trainer gewonnen werden:
Filmhaus Babelsberg: Stanislaw Mucha
… wurde im polnischen Nowy Targ geboren und studiert die Schauspielkust von 1989 bis 1992 an der staatlichen Theaterhochschule “Ludwik Solski” in Krakau. Im Anschluss arbeitete er als Schauspieler und Regieassistent unter anderen am staatlichen alten Theater “Helena Modrzejewska” in Krakau. 2000 schließt er ein Studium der Film- und Fernsehregie an der HFF “Konrad Wolf” in Babelsberg ab. Sein Diplomfilm Mit “šBubi”˜ heim ins Reich (2000) wird im Panorama der 50. Berlinale uraufgeführt. Für die dokumentarische Komödie Absolut Warhola (2001) erhält er zahlreiche Preise unter anderen den Grimme Preis. Es folgen weitere erfolgreiche Filme wie Reality Shock (2005), Zigeuner (2007). Danach wendet er sich dem finktionalen Genre zu. Das poetische Drama Hope feiert beim Moskau Filmfestival 2007 seine Weltpremiere. “Die Wahrheit über Dracula” (2010), “Die Pfandleiher” (2011), die Dokumentar-Reihe “Fremde Kinder” (TV), “Happy End” (2012) und “Trista” (2014) setzen seine Erfolge als Dokumentarfilmer fort. (Link: www.imdb.com/name/nm1098886)
Filmhaus Köln: Bettina Braun
… studierte Art & Design in London und Mediengestaltung an der Kölner Kunsthochschule für Medien. Für ihre filmische Langzeitbeobachtung “Was lebst du? – Was du willst – Wo stehst du?” erhielt sie 2013 den Grimme-Preis “Spezial” in der Kategorie Information/Kultur, der erste Teil der Trilogie wurde daneben u.a. auch mit dem Film+-Preis für den besten Dokumentarfilmschnitt, dem Phoenix-Dokumentarfilmpreis und dem Publikumspreis der Duisburger Filmwoche ausgezeichnet. Die Trägerin des Förderpreises des Landes NRW für junge Künstlerinnen und Künstler in der Sparte Film ist Gründungsmitglied des Kölner Dokumentarfilm-Frauen-Netzwerks LaDoc und Mitglied im Vorstand des Filmbüro NW. (Link: www.filmdokument.de)
Müncher Filmwerkstatt: Ingo Fliess
… war nach seinem Studium der Kunstgeschichte in Bamberg und Berlin (M.A. 1991) tätig als Drehbuchagent, Lektor und Geschäftsführer im Verlag der Autoren (1994-2005). 2007 gründet er “if”¦ Productions”, die sich auf Autoren-Dokumentar- und Spielfilme spezialisiert; 2008 den Vertrieb DocCollection zusammen mit Jörg Adolph und Gereon Wetzel. Er ist Mitglied des European Documentary Network (EDN) und der Deutschen Filmakademie. Zu seinen wichtigsten Produktion zählen “El Bulli – Cooking In Progress” von Gereon Wetzel, “How To Make A Book With Steidl” von Gereon Wetzel und Jörg Adolph (Goldene Taube beim Dokfest Leipzig), der Berlinale-Teilnehmer “Mein Weg nach Olympia” von Niko von Glasow sowie “Ein Geschenk der Götter” von Oliver Haffner (Produzenten- und Publikumspreis München 2014, Bayerischer Filmpreis 2014 für die beste Hauptdarstellerin). (Link: www.ifproductions.de)
Mehr Informationen zum DOK.lab und Anmeldung unter:

Alle Werkstätten starten mit dem Erreichen der Teilnehmerzahl im Sommer 2016. Jetzt direkt anmelden und dabei sein. Weitere Infos: filmseminare.de ist das gemeinsame Buchungsportal der führenden Anbieter von Weiterbildung für Filmschaffende im deutschsprachigen Raum und enthält u.a. die Seminarangebote von Münchner Filmwerkstatt e.V., Filmhaus Köln gGmbH und Filmhaus Babelsberg gGmbH.
(nach einer Pressemitteilung der Veranstalter)