Inspirierend aber fast “too much” …

Interview mit Elizabeth Cortiñas Hildalgo, Teilnehmerin am ersten Berlinale Talent Campus

Von einen großen Erfolg sprechen die Veranstalter des ersten “Berlinale Talent Campus”. In einer Pressemitteilung der Berlinale heißt es dazu: “Dort trafen sich vom 10. bis 14. Februar im Haus der Kulturen der Welt in Berlin 476 Filmemacher aus 61 Ländern. In Zusammenarbeit mit Filmboard Berlin-Brandenburg GmbH und U.K. Film Council organisierte die Master School Drehbuch diese Plattform für den Austausch zwischen hochkarätigen Profis aus der Filmbranche und aufstrebenden jungen Filmemachern. Das fünftägige Programm bot insgesamt 68 Veranstaltungen und Workshops zu den verschiedenen Themenbereichen des Filmemachens – von der Drehbuchberatung und kreativen Finanzierungsmodellen bis zu Schnitt und Filmmarketing.”

infomedia-sh.aktuell sprach über diese neue Einrichtung der Berlinale mit einer Teilnehmerin des “Talent Campus”, der spanischen Filmemacherin Elizabeth Cortiñas Hildalgo, die vor ihrem Umzug nach Berlin mehrere Jahre in Kiel lebte und anschließend als MSH-Stipendiatin das European Film College in Ebeltöft/Dänemark absolvierte. (Interview: Helmut Schulzeck)

Elizabeth, wie bist du zum Berlinale Talent Campus gekommen?

Ich habe das im Internet gefunden. Da gab’s ein Formular, das man ausfüllen musste. Die Voraussetzungen für die Teilnahme waren, dass man entweder schon mal Filme auf einem Festival hatte, einen Preis gewonnen hatte mit einem Film oder Kurzfilm, oder man musste Filmstudent sein, der im letzten Jahr an einer Filmhochschule war.

Das waren die drei Vorraussetzungen. Eine oder mehrere davon musste man erfüllen. Dann hatte man den Bewerbungsbogen mit verschieden Fragen auszufüllen. Eigentlich für eine deutsche Bewerbung relativ entspannt. Es waren ziemlich interessante Fragen: Wie man zum Film im Allgemeinen steht, wie man Diskussionen führen möchte und was einen selber als Filmemacher interessiert, also die eigene Motivation. Das war alles ziemlich spannend. Mal so etwas und nicht so ein tabellarischer Lebenslauf. Der musste allerdings auch dabei sein. Verkürzt. Außerdem sollte man einen einminütigen Film über sich selbst machen. Man musste sich mit dem Film vorstellen. In einer Minute – nicht länger. Oder man konnte ein einminütiges Showreel von verschiedenen eigenen Arbeiten machen. Sie wollten, dass man ein möglichst kreatives Selbstportrait liefert.

Und was hast Du gemacht?

Ich hatte zuerst überlegt, ein Showreel zu machen, aber dafür fand ich die Minute zu kurz. Deswegen habe ich ein Selbstportrait gemacht. Ein bisschen experimentell. Mit Super-8 habe ich mich in der Badewanne gefilmt und es ein bisschen animationsmäßig gemacht. Das habe ich dann eingesandt. 2.200 Leute hatten sich beworben, und ca. 500 haben sie ausgewählt. Wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob sie von vornherein so viele nehmen wollten. Ich denke, sie waren erst mal überrascht und überfordert, dass sich so viele beworben hatten. Dann haben sie sich gedacht, so viele wie möglich sollen etwas davon haben. Deshalb haben sie 500 eingeladen. Aber ich hoffe für sie, und ich glaube, das wissen sie auch, dass sie nächstes Jahr nicht mehr 500 einladen, sondern dass sie es etwas mehr beschränken.

Es waren 476 aus 61 Ländern da.

476? Okay. Das ist schon sehr schön. Es gab so viele Spanier, Amerikaner, viele Japaner … Es gab wirklich sehr viele aus der ganzen Welt. Und das war ziemlich spannend. Das Spannendste waren die Teilnehmer, die Talentierten und nicht so sehr, was dort abgelaufen ist. Was teilweise interessant war – natürlich. Aber die Kontakte waren das Schönste. Es war relativ schwierig, fand ich, ein Programm zu bieten, für so viele Leute. Das war ein bisschen “too much”.

Das Interessanteste war also, dass du dich mit deinesgleichen, also mit jungen Filmemachern und Filmemacherinnen, austauschen konntest?

Ich denke ja. Es gab natürlich auch ein paar gute Workshops … ein absolutes Highlight war der Besuch von Mike Figgis. Es gab Vorträge, gleich zweimal am Tag, mit ihm. Über die digitale Cinematografie und über seine Filme. Das war wirklich ein Highlight, weil da jemand vorne war, der pädagogisch sehr gut war. Er konnte gut etwas rüberbringen und er war auch der erste auf dem Campus, der sich hingestellt hat mit all seiner Erfahrung, mit all seinem Erfolg und gesagt hat: Okay Leute, wenn ihr ein Film machen wollt: Es ist möglich einen Film zu machen. In allen anderen Workshops war es relativ weit weg von einem. Mike Figgis brachte irgendwie einen “Boden” und hat sehr viel über die digitalen Möglichkeiten geredet und wie wichtig die sind und wie “einfach”, wie einfach es heute ist, einen Film zu machen. Und dass es Geschichten gibt, die mit Video gedreht werden können. Und dann gibt es andere Projekte, wo er selbst sagt: Das ist jetzt ein 35mm-Film. Er ist ein Befürworter der digitalen Technik, weil das eine unglaubliche Freiheit gibt. Zuletzt hat er “Hotel” gemacht, der in Realtime gedreht worden ist. Es ist eine unglaubliche Performance. Er hat uns Ausschnitte gezeigt. Das ist mit Splitscreen gearbeit. Das war super innovativ und total greifbar. Er hat sich hingestellt und hat seine Sony PD 150 rausgeholt mit einem Steadycam, das er sich gebaut hatte, selbst mit einem Rad, und hat uns erzählt, auf welchen Londoner Flohmärkten er welches Teil gekauft hatte. Er war also ein Technikfreak, aber er war so unglaublich nah. Es war total inspirierend, mit so jemanden zu reden. In dem Vortrag waren wir bestimmt über 1.000 Leute, aber es war spannend und so interessant. Ich hätte mir mehr von solchen Sachen gewünscht. Mehr Leute, die nicht nur gute Filmemacher sind, sondern die auch in der Lage sind etwas zu transportieren. Er hatte noch eine gewisse Unverfrorenheit und Frische.

Wir sahen auch Stephen Frears. Er war auch irre und es war super interessant ihm zuzuhören, aber was mir am meisten in Erinnerung geblieben ist – wie entspannt er gegenüber allem im Film war. Man hat ihn gefragt, ob er Storyboards mache. Und er sagte: Nein, das brauche er nicht. Oder: Ob er die Schauspieler vorbereitet? Und er sagt: Nein, ich habe lauter Leute, die wissen, was sie zu tun haben. – Ich finde das unglaublich und dachte: nun gut, wenn ich 30 Filme gemacht habe, vielleicht bin ich dann genauso entspannt wie er.

Es war einerseits interessant zu hören, dass solch ein Punkt erreicht werden kann, dass man eine solche Lockerheit der Sache gegenüber hat, aber andererseits war es so unnahbar. So in weiter Ferne. Später hab ich mich auch mit Leuten darüber unterhalten, und es hat einen einfach etwas eingeschüchtert. Es war trotzdem spannend. Wir hatten ein Workshop über Schauspieler-Führung mit ihm mit maximal 30 Leuten. Das kam einem schon näher vor. Zu sehen, wie er mit Schauspielern arbeitet. Wir haben mitbekommen, dass der Typ ziemlich viel Ahnung hat, von dem, was er macht, und dass er eben so viel gedreht hat, dass er dem ganzen entspannt gegenüber sein kann. Beeindruckend, aber es hilft den jungen Filmemachern erst mal nicht weiter.

Würdest du dir wünschen, dass da mehr Leute sind, die praxisnäher in Bezug auf Filmstudenten sind?

Ich weiß nicht. Wir waren relativ gemischt. Es gab Leute dort, die Filmstudenten waren, es gab Leute, die relativ am Anfang standen, die sehr wenig Erfahrung hatten, es gab aber auch Leute, die schon Featurefilme gemacht haben. Daher muss es nicht unbedingt filmstudienmäßig ablaufen, aber ich denke, es wäre zu überdenken, ob weniger Leute nicht besser wären. Die besten Workshops waren natürlich beschränkt auf sehr wenige Leute. Es gab zwar Alternativveranstaltungen im Auditorium, wo jeder rein konnte, und da gab es Platz für rund 2.000 Leute. Aber die Events, die parallel liefen zu den wirklichen Highlights, waren natürlich nicht so toll wie die Highlights selbst. Und in den ersten Tagen mussten wir stundenlang Schlange stehen, um Karten zu bekommen. Am Ende hast du natürlich für die meisten Sachen gar keine Karten mehr erhalten, und dann durftest du zum Auditorium zu etwas, was zumeist ziemlich trocken war, wo es vielleicht nur um Produktion ging oder Verleih. Was natürlich auch interessant ist, aber nicht das war, was man sich gewünscht hatte.

Aber ich glaube, die Veranstalter haben auch gelernt. Sie haben gemerkt, dass das mit diesem Kartensystem so nicht läuft. Am dritten Tag haben sie mehr Counter geöffnet und haben bestimmte Veranstaltungen für alle zugänglich gemacht. Sie haben also relativ schnell reagiert, weil sie gemerkt haben, dass das ganze so nicht läuft, wie sie das geplant hatten. Vielleicht denken sie auch darüber nach, nächstes Jahr weniger Leute zuzulassen. Denn es hatte sich zwischendurch ein wenig Frust breit gemacht, weil viele nicht in die guten Sachen rein gekommen sind. Dann ist es für mich natürlich, da ich in Berlin wohne, keine Tragödie, aber für Leute, die aus Afrika oder Japan hier her gekommen sind, war das manchmal schon ein bisschen frustrierend.

Gab es noch andere Workshops, in denen du warst?

Ja. Ein ganz spannender zum Beispiel: Wir hatten zwei Cutterinnen, Mathilde Bonnefoy, die z.B. Tom Tykwers Filme “Lola rennt” und “Heaven” geschnitten hat, und Barbara Hennings, die Cutterin von “Aimée und Jaguar” und “Marlene”. Hauptsächlich hat Mathilde Bonnefoy den Vortrag bestritten und hat Beispiele aus “Heaven” gezeigt, wie sie Szenen geschnitten hat, welche Probleme sie hatten und wie sie diese gelöst haben. Das war wirklich spannend. Die Beispiele waren ziemlich gut, weil man genau gesehen hat, was sie verändert hat. Und auch von “Lola rennt” hat sie uns Beispiele gezeigt, aus der Introszene. Das war ziemlich plastisch.

Es war auch sehr interessant, dass sehr viel über digitale Cinematografie geredet wurde. Sony war ja einer der Sponsoren und hat HDTV-Kameras zu Verfügung gestellt. Es wurde viele geredet über das Format und die Qualität und wie nahe sie 35mm kommt.

Ich habe gelesen, dass es vier Filmprojekte gab, an denen 20 Teilnehmer dieses Talent Campus mitwirken konnten: “Talent Movie of the Week”. Was hältst Du davon?

Man konnte sich bewerben, vorher mit einem Treatment. Dann haben sie vier ausgewählt und die wurden dann realisiert. Die Leute, die daran beteiligt waren, haben natürlich von dem Campus ansonsten nichts gehabt, weil gedreht, geschnitten und nachvertont wurde. Aber das war denen dann wohl auch egal, weil sie ja die Chance bekamen einen Film zu machen. Was ich etwas enttäuschend fand, waren die Geschichten, die sie sich ausgesucht hatten. Es gab zwei ganz interessante dabei, aber das andere war ein bisschen belanglos und relativ banal. Ich hätte mir gewünscht, gerade in der jetzigen Zeit, dass man ein bisschen ernstere Themen ausgewählt hätte. Denn ich bin sicher, sehr viele Leute hatten sich beworben mit sehr vielen Scripts, und ich fand die Geschichten etwas fade … Ansonsten halte ich das schon für eine gute Sache, dass sie einer Gruppe von Leuten die Möglichkeit geben, mit Unterstützung von Wim Wenders einen Kurzfilm zu machen.

Eine Sache, die ich kritisieren muss und ziemlich absurd fand, möchte ich an dieser Stelle erwähnen. Der ganze Campus lief ja so, dass sich 500 Leute aus der ganzen Welt trafen, um die Zusammenarbeit z. B. auch in Europa grenzenüberschreitend zu fördern. Der einzige Vortrag über Koproduktion, den wir hatten, war eine Panel-Diskussion mit fünf, sechs Leuten aus verschiedenen Ländern, die Erfahrungen mit Koproduktionen hatten. Und sie haben zwei Stunden lang nur darüber geredet, wie unmöglich es sei, in Europa eine Koproduktion zu starten, wie viele Anwälte man dafür brauche und wie viele Verträge man abschließen müsse und wie einfach unmöglich es sei, so etwas zu machen. Obwohl man das gehört hat, hat keiner gesagt, wie geht es eigentlich, also wie koproduziert man.

Ken Adams war auch auf dem Campus. Er hatte ja eine Ausstellung im Gropius Bau.

Ja, das war super. Ken Adams war wirklich großartig. Seine Führung durch die Ausstellung war eine relativ intime Sache, da durften nur so um die 25 Teilnehmer mit, was natürlich auf der anderen Seite wieder frustrierend war, weil von den 500 nur 25 dahin konnten. Aber das soll ziemlich gut gewesen sein. Man konnte die Zeichnungen von den Sets, die Materialien, Fotos und so weiter anschauen, mit ihm zusammen. Adams ist als Mensch ziemlich auf dem Boden geblieben, und es soll wirklich toll gewesen sein, besonders für Leute die Set Design machen wollen. Ich hab meinen Freund, der ein totaler Fan von ihm ist, von seinen Sets, zum Vortrag mitgeschleppt und für ihn als Filmdesigner war es natürlich auch sehr toll, Adams Erklärungen zu lauschen, der z.B. erzählte, welche Probleme er beim James-Bond-Film “Moonraker” hatte und wie er versucht hat, das zu lösen. Für die ersten James-Bond-Filme haben sie Möbel designt, die Kult geworden sind, aber damals ganz neu waren. Er hat auch viel über Stanley Kubrick erzählt, z.B. dass Kubrick von vielem im Film eine Ahnung hatte und auch technisch sehr viel verstand. Aber was Kubrick wirklich wahnsinnig gemacht hat: Er wusste über historische Epochen und Design eigentlich nichts und es war wahnsinnig schwer für ihn, locker zu lassen. Und Adams meinte, er habe schon ein harte Zeit gehabt, Kubrick immer wieder überzeugen zu müssen, damit er das bekam, was er wollte. Adams ist ein netter älterer Herr, der viel von seinem Leben zu erzählen hat, gelassen und entspannt.

Es gab vor Ort auch eine Datenbank, die es jedem Besucher und Teilnehmer erlaubte, Filmausschnitte anzuschauen, die die jungen Filmemacher mit ihrer Bewerbung eingereicht hatten. Hast du die auch genutzt?

Ja, das war wirklich gut. Du konntest in diesem Computer immer wieder nach Namen, Land oder, wenn du ein Foto gesehen hast, danach suchen, du konntest dir die einminütigen Clips anschauen. Und wenn du jemanden kennengelernt hattest, hast du dort geschaut: Was hat der gemacht? Z.B.: Weil ich jetzt überlege nach Spanien zu gehen, habe ich geschaut, was haben die Leute aus Spanien gemacht. Die Bewerbung, die man zum Campus eingereicht hatte, lag offen da, die Biografie, die Filmografie, deine Vorhaben. Da konntest du relativ viel über die Leute erfahren und konntest dir auch die Gesichter merken und so besser anknüpfen, nachfragen.

Was für ein Resümee ziehst du?

Das beste von allem war, dass man Kontakte knüpfen konnte. Vieles andere war natürlich auch Selbstvermarktung der Berlinale. Ich denke, es war ein bisschen von beiden drin. Sehr viel sich verkaufen und sich schmücken damit, aber auch ein wesentlicher Anteil, dass man junge Filmemacher etwas unterstützt. Ich fragte mich aber bisweilen, in wie weit man als Filmemacher ernst genommen wurde, denn, was ich gesehen habe, abgesehen von den paar Veranstaltungen, die ich erwähnt habe, die wirklich gut, nützlich für uns waren, war der Rest relativ weit entfernt von einem. Man hatte häufig das Gefühl, dass einem erzählt wird, so sieht es im Business aus, aber ihr seid ja noch nicht da. Ihr kommt ja irgendwann dahin. Aber man durfte trotzdem schon mal rein schauen.

Ich fühlte mich in manchen Veranstaltungen deplaziert. Z.B. gab es einen Ausflug zum Filmmarkt, wo man wirklich wie eine Schulkasse durchgeführt und gar nicht wirklich ernst genommen wurde. Und da kamen gleich die Kamerateams, z.B. von der Tagesschau und da wurden gleich Berichte gemacht … wo kommst du denn her, aus Spanien … wow, so viele gemischte Leute … da ging es lediglich um das eigene Image der Berlinale und de
Campus. Und man selber fühlt sich dann plötzlich benutzt. Es bleibt jetzt zu sehen, was sie in Zukunft machen. Dann wird sich zeigen, welche Absichten wirklich dahinter stehen.

Aber es war ein guter Ansatz, und ich bin froh, dabei gewesen zu sein. Für mich ist dabei herausgekommen: mit einer Gruppe von Filmemachern, wir sind insgesamt sechs mit einer Produzentin aus Griechenland, eine Kurzfilmserie zu machen. Dabei sind ein Schwede, eine Afrikanerin, ein Inder, ein Grieche und ich. Geld haben wir noch nicht. Aber die Produzentin will über ein Media-Programm, das auch den Talent Campus unterstützte, Förderung bekommen. Jetzt sind wir alle per E-mail in Kontakt. Wir hatten uns auf dem Campus getroffen und gesehen, dass wir alle die gleiche Ausgangssituation für eine Geschichte hatten, und wollen jetzt etwas individuell, unabhängig von einander entwickeln und in der eigenen Sprache und Kultur drehen. Mal sehen, was dabei herauskommt, wenn man die gleiche Ausgangssituation in diesen verschiedenen Ländern hat, wie anders dann die Herangehensweise ist und wie anders sich das Schicksal dieser beiden Charaktere in diesen Filmen entwickelte. Ich hoffe, dass wir da am Ball bleiben.