Kreativität unter Zeitdruck, filmische Vielfalt und ein ausverkauftes Kino: Das Finale des Kurzfilmwettbewerbs „Nur 48 Stunden – Der schnellste Filmwettbewerb Schleswig-Holsteins“ fand am 13. Mai 2026 im Metro Kino Kiel statt. Bereits zum 20. Mal stellten sich Filmschaffende aus ganz Schleswig-Holstein der Herausforderung, innerhalb von nur 48 Stunden einen vollständigen Kurzfilm zu produzieren.
In diesem Jahr wurden insgesamt 40 Filme fristgerecht eingereicht, von denen die Vorjury 15 Filme für das Finale nominierte. Die Entscheidung fiel dabei alles andere als leicht, denn die Bandbreite reichte von jungen Nachwuchstalenten über Schul- und Studierendengruppen bis hin zu erfahrenen Filmschaffenden.
Das Wettbewerbsthema lautete in diesem Jahr „flüchtig“. Zusätzlich mussten die Elemente „eine Linse“, „ein Gänseblümchen“ sowie der Ortsname „Rader Hochbrücke“ beziehungsweise „Rade“ kreativ in die Filme eingebaut werden.
Das Finale im restlos ausverkauften Metro Kino bot dem Publikum einen abwechslungsreichen und spannenden Abend voller origineller Ideen, überraschender Inszenierungen und beeindruckender filmischer Handschriften. Die Fachjury, bestehend aus Expert*innen aus den Bereichen Medienpädagogik, Filmproduktion und Filmfestivalarbeit, vergab folgende Preise:
- Preis (350 €): „Napolet“ – Team „wir wellen“ / Frederik Tengelmann
- Preis (250 €): „Raus hier!“ – Team „Vance & Tony“ / Sachert & Ott
- Preis (150 €): „Daisy Chain“ – Team „Blohmhold“ / Jelle Fischhold
„Napolet“ wurde zudem mit dem Publikumspreis ausgezeichnet, der mit 250 Euro dotiert ist. Der Nachwuchsfilmpreis (100 €) der Veranstalter ging an: „Memento Mori“ – MGS-Film / Urte Dewitz.
Auch nach 20 Jahren zeigt „Nur 48 Stunden“ eindrucksvoll, wie lebendig, vielfältig und kreativ die Filmszene Schleswig-Holsteins ist.
(nach einer Pressemitteilung des OKSH, Fotos: Marlena Wels)



