Internationaler Kurzfilmwettbewerb für Krimikomödien startet in Preetz

Einige werden den Namen „Comedy & Crime“ schon mal gehört haben. Seit 2018 (bis zur Schließung des Medusa) veranstaltete der Kieler Filmemacher Jens Kramer einmal im Jahr unter diesem Titel einen Kurzfilmabend oft auch in Anwesenheit der FilmemacherInnen. Zum 1. Oktober 2026 verwandelt es sich nun zu einem internationalen Wettbewerb für Krimikomödien.

Zehn ausgewählte Kurzfilme werden Ende September 2027 im Capitol-Cine-Center in Preetz zu sehen sein. Dank der Stadt Preetz, die im ersten Jahr als Sponsor auftritt, werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 2.100 € ausgelobt. Eine namhafte internationale Jury, bestehend aus Sarah Price (Produktion, Regie, USA), Mandala Tayde (Schauspielerin, Italien) und Yatra Srinivassan (Drehbuchautor, Filmemacher, Indien), wird den mit 1.500 € dotierten Hauptpreis bestimmen. Der Publikumspreis ist mit 600 € dotiert.
Dem Gründer und Kurator des Wettbewerbs, Jens Kramer, war es wichtig, dass sowohl eine namhafte Jury als auch ein Preisgeld für den Wettbewerb bereit stehen.
Jens Kramer: „Ich habe in den letzten drei Jahren mit meinen zwei aktuellen Kurzfilmen zwar neun Mal einen ersten Platz auf internationalen Filmfesten gemacht, aber nie war es mit einem Preisgeld verbunden. Es ist zwar schön für das eigene Prestige, doch wenn man bedenkt das man oft auf eigene Kosten Filme erstellt, ist es nur fair, auch etwas dafür in Aussicht zu stellen. Abgesehen davon steigert ein Preisgeld und eine tolle internationale Jury auch die Attraktivität des Filmwettbewerbs. Ich freue mich sehr das ich es nun in meiner Geburtsstadt umsetzen kann. Das Capitol war mein erstes Kino, das ich als Kind und Jugendlicher gerne besucht habe. Herzlichen Dank an die Stadt Preetz, die mich im ersten Jahr als Sponsor für das Preisgeld, die Jury-Honorare und Werbemaßnahmen unterstützt.“

Festival-Gründer Jens Kramer (Foto: www.astroid.de)

Warum Krimikomödie?

Die Gründung eines internationalen Kurzfilmwettbewerbs für Krimikomödien bietet eine einzigartige Chance, zwei weltweit beliebte Genres zu verschmelzen und eine ungenutzte Lücke zu füllen. Während es unzählige Horror-, Drama- oder allgemeine Kurzfilmfestivals gibt, ist die Kombination aus Spannung und Humor im Kurzformat ein absoluter Publikumsmagnet mit großem wirtschaftlichen und kulturellen Potenzial.
Hoher Unterhaltungswert: Krimis fesseln durch Rätsel und Spannung; Komödien sorgen für emotionale Entlastung. Die Mischung hält das Publikum von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt.
Massentauglichkeit: Das Genre spricht eine sehr breite Zielgruppe an – von Cineasten bis hin zu Gelegenheitszuschauern.
Die Herausforderung für Filmemacher: Eine humorvolle und gleichzeitig spannende Geschichte in unter 13 Minuten zu erzählen, erfordert maximales handwerkliches Geschick. Ein eigener Wettbewerb bietet Talenten die perfekte Bühne, um dieses Können zu beweisen.
Das Sprungbrett für Talente: Die Filmbranche sucht ständig nach Autoren und Regisseuren, die Timing (für Comedy) und Struktur (für Thriller) beherrschen.
Für eine gute Krimikomödie braucht es oft keine teuren CGI-Effekte, sondern primär ein cleveres Drehbuch, pointierte Dialoge und starkes Schauspiel. Das ermöglicht auch Independent-Filmemachern aus aller Welt die Teilnahme.

Eingereicht werden können Krimikomödien, mit maximaler Länge von 13 Minuten, die in englischer Sprache produziert wurden, bzw. englische Untertitel beinhalten.
Alle Infos finden sich auf: https://www.comedy-crime.org oder direkt bei https://filmfreeway.com/ComedyandCrimeShortFilmFest. Folgt uns gerne auf Instagram und Facebook.

Der „Early Bird“ startet am 1. Oktober 2026. Das Screening in Preetz ist am 24. September 2027 im Capitol.

Jährliche Wiederholungen von „Comedy & Crime“ sind in Zusammenarbeit mit der Stadt Preetz und dem Capitol-Cine-Center geplant. Hierfür werden schon jetzt Sponsoren gesucht, die sich gerne an diesem internationalen Wettbewerb beteiligen möchten. Wir freuen uns auf eure Filme!

(nach einer Mitteilung von Jens Kramer)

 

Titelfoto: Festival-Gründer Jens Kramer (Foto: www.astroid.de)
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