Wir sind so frei – FilmFörde #88
„Wir sind so frei“
(D 2024, 97 Min., Dokumentarfilm von Christian Lehmann-Feddersen u. Alf Schreiber, Produktion: No Doubt Media, Hamburg)
Die Langzeitbeobachtung dokumentiert die staatliche Repression während des und nach dem G20-Gipfel 2017 in Hamburg („Rondenbarg-Prozess“) und begleitet neue politische Bewegungen der letzten Jahre wie Rider-Gewerkschaften (Gorilla Riders‘ Collective, Flink Workers Collective), Arbeitskämpfe bei Amazon (ver.di) und politische Kämpfe von Migrant*innen (NiNa Women in Action, Women in Exile).
In seinem vielschichtigen Panorama zeigt „Wir sind so frei“ auch das große Potential für die Überwindung kapitalistischer Zumutungen, nämlich durch politische Organisierung, um so gemeinsam in unterschiedlicher Weise gegen Armut, Lohnraub, Sozialabbau, Aufrüstung und die Folgen von Kriegswirtschaft anzukämpfen.
Der Film entstand mit freundlicher Unterstützung von Rote Hilfe Bundesvorstand, Café Libertad Kollektiv, Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt, attac Hamburg, SoliFonds Die Linke Hamburg und mpz – Medienpädagogik Zentrum Hamburg e.V.
Mi, 15. April 2026, 19 Uhr, KulturForum in der Stadtgalerie Kiel
Eintritt: 5 € (erm. 3 €)
Links:
- Film-Website
- Trailer
- In memoriam Rolf Becker (der in „Wir sind so frei“ mehrfach zu Wort kommt): Nachruf „Der Fährmann“ von Susann Witt-Stahl
Quelle: FilmFörde
Tickets: An der Abendkasse