Spotlight …

Der November ist der Festivalmonat im Norden und wir widmen ihm besondere Aufmerksamkeit in diesem Newsletter. Er beginnt mit den 68. Nordischen Filmtagen Lübeck (4. bis 8. November 2026) und wird fortgeführt vom 25. Jubiläum der Flensburger Kurzfilmtage 2026. (17. bis 22.11.2026).

Am Starttag der Flensburger Kurzfilmtage (17.11.2026) lädt Filmkultur Schleswig-Holstein e. V. zu CineConnect.SH in den Blauen Salon des Deutschen Hauses Flensburg ein. Erstmals sollen dabei Akteur:innen aus allen Bereichen der schleswig-holsteinischen Filmbranche zusammenkommen – Filmschaffende, Produzent:innen, Festivals, Kinos, Sender, Verleiher, Hochschulen, Filmförderung und Dienstleister.

Und auch die Berlinale 2027 naht auf neuen Leinwänden. Sie präsentiert ein immersives Konzerterlebnis „David Bowie – Stage“ und eine Retrospektive „Rage Against the Machine“ zum 100. Geburtstag von „Metropolis“. Digitale KI-Vorboten lassen grüßen.

Viel Spaß beim Lesen und weiter Klicken …

eure infomedia-Redaktion

P.S.: Auch wenn wir in Social Media unterwegs sind (s.u.), ein Newsletter ist unabhängig von Algorithmen, übersichtlich und detailliert. Bitte empfehlt und leitet den Newsletter weiter! Und schickt uns eure Produktionsnotizen und Veranstaltungen!

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Festivals & Wettbewerbe: Nordische Filmtage Lübeck 2026

 

Die Gäste der 68. Nordischen Filmtage Lübeck

Wenn in wenigen Tagen die 68. Ausgabe der Nordischen Filmtage Lübeck mit Ulya (2026, OT: Uļa) von Viesturs Kairišs eröffnet, beginnt für das Publikum eine cineastische Entdeckungsreise durch Nord- und Nordosteuropa. Gleichzeitig bietet sich die Gelegenheit, Vertreter der Filmbranche selbst live im Gespräch zu erleben. So erwartet das Festival 2026 wieder viele internationale Gäste, darunter Regisseur, Schauspieler, Produzent und wichtige Persönlichkeiten der europäischen Filmbranche … mehr lesen

Interview NFL ©_O.Malzahn_NFL

 

68. Nordische Filmtage Lübeck: Start Ticketvorverkauf am Samstag, 24. Oktober

Los geht’s: Am 24. Oktober startet der Ticketvorverkauf für die Nordischen Filmtage um 15:00 Uhr online – neben Einzeltickets können über das festivaleigene Ticketsystem auch die neuen Festivalpässe erworben werden … mehr lesen

Schlange vor den Kinos © Nordische Filmtage Lübeck / Olaf Malzahn

 

Von Familie bis Wandel: Das Programm der 68. Nordischen Filmtage Lübeck ist online

Die Filmauswahl der Nordischen Filmtage Lübeck 2026 ist komplett. Fünf Tage lang – vom 4. bis 8. November – wird die Hansestadt einmal mehr zum Heimathafen für aktuelle Filme aus Europas Norden und Nordosten – mit herausragenden und preisgekrönten cineastischen Entdeckungen und Menschen, die das Kino verändern … mehr lesen

NFL Flagge Lübeck Innenstadt

 

Flattern in den Fluten

„Im Licht der Sandbank“ (D 2025, 75 Min., Dokumentarfilm von Kilian Helmbrecht)

Begleitete Einsamkeit ist schon in der ersten Einstellung von „Im Licht der Sandbank“ zu sehen. Vogelwart (und Regisseur und Kameramann) Kilian Helmbrecht auf dem winterlichen Weg von Cuxhaven durchs Wattenmeer zur Vogelschutz-Insel Scharhörn. Ihn erwarten sieben Monate Einsamkeit – und Mehrsamkeit mit den Vögeln des Wattenmeers zwischen Ebbe und Flut.

Der Film läuft bei den Nordischen Filmtagen Lübeck 2026 am 7.11.2026, 16:15 Uhr … mehr lesen

 

68. Nordische Filmtage Lübeck: Buddenbrooks p:reloaded, das Programm der Retrospektive

Anlässlich des 125. Jubiläums der „Buddenbrooks“ folgt die diesjährige Retrospektive den Spuren des bedeutenden Gesellschaftsromans: von den skandinavischen Werken, die Thomas Mann als Vorbilder dienten, über eine frühe Verfilmung bis hin zu den großen Familiensagas des nordischen Kinos … mehr lesen

Fanny-und-Alexander-Still

 

68. Nordische Filmtage Lübeck mit Hommage-Programm von Anne Lajla Utsi – Auftakt zum Festival-Schwerpunkt Sápmi

Wie erzählt man in nur fünf Werken die Geschichte einer Filmkultur, die jahrzehntelang kaum sichtbar war und heute international Aufmerksamkeit erhält? Das gelingt Anne Lajla Utsi, Ehrenpreisträgerin der 68. Nordischen Filmtage Lübeck … mehr lesen

Szenenfoto aus Pathfinder (1987, OT: Ofelaš)

 


 

Festivals & Wettbewerbe: Flensburger Kurzfilmtage 2026

 

Das vollständige Programm der Flensburger Kurzfilmtage

Zahlreiche neue Sektionen und Specials: Neben dem Kurzfilmwettbewerb hält die Jubiläumsausgabe Klassiker, Midnight Screenings, internationale Fenster in die Welt sowie Medieninstallationen an neuen Orten bereit. Ergänzend dazu eröffnet ein erweitertes Industry-Programm mit einer Strategiewerkstatt und legt den Schwerpunkt auf deutsch-dänischen Filmnachwuchs … mehr lesen

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Die Jurys der Flensburger Kurzfilmtage 2026

Die Wettbewerbsjury der Flensburger Kurzfilmtage vereint verschiedene Gewerke: Filmkritik trifft auf dramaturgische und kuratorische Weitsicht. Die Bildgestaltungsjury changiert zwischen Erfahrungen in internationalen Spielfilmen, lokaler Nachwuchsförderung und interdisziplinärer Kameraarbeit … mehr lesen

Merle Kröger, Philipp Stadelmaier und Nina Tabassomi

 

Flensburger Kurzfilmtage 2026: 32 Filme in sechs Wettbewerbsprogrammen

Christoph Hochhäusler, Joshua Oppenheimer, Vika Kirchenbauer, Susann Maria Hempel, Pola Rader, Sif Lina Lambæk: Der Wettbewerb der Flensburger Kurzfilmtage 2026 verbindet etabliertes Autorenkino mit ausdrucksstarken Nachwuchstalenten … mehr lesen

SOLO ROSA © Super16

 

„September Afternoon“ eröffnet die Flensburger Kurzfilmtage 2026

Vor schleswig-holsteinischer Kulisse eröffnet die Weltpremiere von Nicolaas Schmidts Kurzfilm SEPTEMBER AFTERNOON am 17. November 2026 die Flensburger Kurzfilmtage im Großen Saal des Deutschen Hauses. Der Eröffnungsfilm der 25. Jubiläumsausgabe der Flensburger Kurzfilmtage ist ein Familienporträt als Parabel auf unsere Zeit, gedreht an der norddeutschen und dänischen Westküste … mehr lesen

 

„Mit Haut und Haar“ – Die Flensburger Kurzfilmtage feiern die 25. Jubiläumsausgabe

Die Flensburger Kurzfilmtage finden in diesem Jahr vom 17. bis zum 22. November 2026 statt. Unter dem Motto „Mit Haut und Haar“ – „Med hud og hår“, das diesjährige Festivalmotto, nehmen die Kurzfilmtage die Sinnlichkeit des Kinoerlebnisses in den Fokus. Die 25. Jubiläumsausgabe gibt Gelegenheit zur Reflexion, aber auch, um nach vorne zu schauen … mehr lesen

 


 

Festivals & Wettbewerbe

 

David Bowie „Stage“: Berlinale präsentiert immersives Konzerterlebnis

Zur Weltpremiere des immersiven Konzerterlebnisses „David Bowie – Stage“ begrüßt die Berlinale den preisgekrönten Dokumentarfilmer Brett Morgen … mehr lesen

David-Bowie-"Stage" © JTE Photo Credit Blackout

 

Berlinale-Retrospektive 2027: „Rage Against the Machine“ – 100 Jahre „Metropolis“

Zum 100. Jubiläum von Fritz Langs Stummfilmklassiker „Metropolis“ (1927) widmet sich die Retrospektive der 77. Internationalen Filmfestspiele Berlin filmischen Zukunftsvisionen, Dystopien und Formen des Widerstands. Unter dem Titel „Rage Against the Machine“ versammelt die von der Deutschen Kinemathek kuratierte Reihe rund 20 Filme, die von der Rebellion gegen Maschinen und autoritäre Systeme, patriarchale Machtstrukturen und gesellschaftliche Kontrolle erzählen … mehr lesen

Peter Weller in RoboCop by Paul Verhoeven, © Image courtesy of Park Circus/Amazon MGM

 

Kurzfilm Festival Hamburg 2027: Filmeinreichungen ab sofort möglich

Vom 1. bis 6. Juni 2027 wird Hamburg erneut zum internationalen Treffpunkt der Kurzfilmszene. Das Kurzfilm Festival Hamburg und das Junge Kurzfilm Festival Hamburg Mo&Friese laden Filmschaffende aus aller Welt ein, ihre aktuellen Arbeiten für die Wettbewerbe einzureichen. Einreichungsschluss ist der 31. Januar 2027 … mehr lesen

KFF HH Call for Entries

 


 

Filmförderung & Medienpolitik

 
CineConnect.SH: Strategiewerkstatt für den Filmstandort SH am 17.11.2026

Am 17. November 2026 lädt Filmkultur Schleswig-Holstein e. V. zu CineConnect.SH in den Blauen Salon des Deutschen Hauses Flensburg ein. Erstmals sollen dabei Akteur:innen aus allen Bereichen der schleswig-holsteinischen Filmbranche zusammenkommen – Filmschaffende, Produzent:innen, Festivals, Kinos, Sender, Verleiher, Hochschulen, Filmförderung und Dienstleister … mehr lesen

CineConnect.SH

 

MOIN Talents: Nachwuchsprogramm für junge Filmschaffende aus Hamburg und Schleswig-Holstein ausgeschrieben

Die MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein hat die nächste Runde ihres Nachwuchsprogramms „MOIN Talents“ ausgeschrieben. Das einjährige Förderprogramm richtet sich an junge Menschen zwischen 18 und 27 Jahren, die erste Erfahrungen im Filmbereich gesammelt haben und einen Einstieg in die Film- und Medienbranche in den Bereichen Drehbuch, Regie oder immersive Medien anstreben. Bewerbungsschluss ist der 7. Dezember 2026 … mehr lesen

MOIN Talents - Jetzt bewerben

 

Nordic NEST: Autor*innen mit nordisch-deutschen Geschichten gesucht

Die MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, die Filmförderungsanstalt (FFA) und die Five Nordics suchen für die zweite Ausgabe des Nordic NEST zehn erfahrene Drehbuchautor aus Deutschland und den nordischen Ländern. Ziel des Programms ist die gemeinsame Entwicklung neuer Film- und Serienprojekte sowie die Vermittlung deutsch-nordischer Produktionspartnerschaften. Für ausgewählte Projekte stehen Entwicklungsförderungen von insgesamt bis zu 80.000 Euro zur Verfügung. Bewerbungsschluss ist der 5. November 2026 … mehr lesen

Nordic Nest - Writers wanted

 

Soziale Absicherung freischaffender Künstlerinnen und Künstler

Am 8. Oktober 2026 befasste sich der Schleswig-Holsteinische Landtag unter Tagesordnungspunkt 24 mit der sozialen Absicherung freischaffender Künstlerinnen und Künstler. Gegenstand war die Initiative, innerhalb der Künstlersozialversicherung eine zusätzliche Säule einzurichten, die selbstständige Kulturschaffende auch bei vorübergehenden Erwerbs- und Einkommenslücken absichern soll … mehr lesen

Künstlersozialkasse_ Sicherheit für Kreative

 


 

Filmgeschichte

 

„Geheimnisse einer Seele“: G. W. Pabsts Stummfilmklassiker mit Live-Musik am 26.10. im Kino in der Pumpe (Kiel)

Montag, 26. Oktober 2026, um 19 Uhr präsentiert das Kino in der Pumpe in Kiel G. W. Pabsts Stummfilm „Geheimnisse einer Seele“ (1926) in einer neu rekonstruierten und digital restaurierten Fassung. Der Kieler Film- und Musikwissenschaftler und Jazzmusiker Dr. Willem Strank begleitet die Vorführung live am Flügel … mehr lesen

 


 

Filmcommunity SH

 

Creative Connect 2027 in Lübeck: Welche Fähigkeiten bleiben im KI-Zeitalter unverzichtbar?

Am 23. Februar 2027 findet in den media docks in Lübeck die vierte Creative Connect Schleswig-Holstein statt. Der jährliche Branchentreff der Kultur- und Kreativwirtschaft beschäftigt sich mit der Frage, welche menschlichen und kreativen Fähigkeiten angesichts der zunehmenden Möglichkeiten künstlicher Intelligenz auch künftig unverzichtbar bleiben … mehr lesen

Creative Connect 2027

 


 

Filmkritik

 

Siegfried Kracauer Preis 2026: Fünf Nominierungen für den Preis für die Beste Filmkritik sowie die Gewinner*innen des Preises für die Beste Innovative Form der Filmkritik stehen fest

Fünf Filmkritiken aus Critic.de, Filmdienst und Zeit sind für den Siegfried Kracauer Preis 2026 in der Kategorie Beste Filmkritik nominiert. Der Preis für die Beste Innovative Form der Filmkritik geht an die sechsteilige SWR-Kultur-Podcast-Serie „Werner Herzog – zu groß für Deutschland“. Die Auszeichnungen werden am 3. November 2026 im Rahmen des Kinoprogrammpreis NRW in Köln verliehen … mehr lesen

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Medienschau

In dieser neuen Newsletter-Rubrik verweisen wir auf Film- und Medien-Artikel im Netz, die wir (und vielleicht ja auch ihr) interessant und lesenswert finden.

„Geht nicht, gibt’s nicht!“ – Zum Tod der Filmproduzentin Regina Ziegler

rbb24 Abendschau, Petra Gute, 01.11.2026

Die Film- und Fernsehproduzentin Regina Ziegler ist tot. Sie starb am Sonntag, 1.11.2026 im Alter von 82 Jahren in Berlin, wie ihre Produktionsfirma bestätigte. Ziegler arbeitete Mitte der 1960er Jahre als Produktionsassistentin beim damaligen Sender Freies Berlin (SFB). Später gründete sie die Ziegler Film GmbH. Diese produzierte nach eigenen Angaben mehr als 500 Kino- und Fernsehfilme. Für ihr Lebenswerk wurde Ziegler mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Ein Nachruf.

Regina Ziegler (2025) (Foto: Patrick Pleul / picture alliance / dpa)

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Der Leitstern

filmdienst.de, Chris Schinke, 01.11.2026

Zum Tod des britischen Schauspielers Patrick Stewart (13.7.1940 – 28.10.2026) und seine außergewöhnliche Karriere zwischen Shakespeare und „Star Trek“

Als Captain Jean-Luc Picard begeisterte der Brite Patrick Stewart die weltweite „Star Trek“-Fangemeinde. Der Schauspieler, der seine Karriere an britischen Bühnen begonnen und als Shakespeare-Darsteller Meriten gesammelt hatte, verstand auch seinen Figuren in US-Serien und in Filmen wie der „X-Men“-Reihe eine Klasse zu geben, die ihresgleichen sucht. Am 28.10.2026 ist er infolge einer Demenzerkrankung verstorben.

Patrick Stewart in „Star Trek: The Next Generation“ (© IMAGO/mptv)

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