Parlamentarischer Abend im Landeshaus Kiel würdigt internationales Naturfilmfestival aus Eckernförde
Kiel / Eckernförde, 08.05.2026 – Mit einem Parlamentarischen Abend im Landeshaus Kiel hat das GREEN SCREEN Naturfilmfestival am Donnerstagabend sein 20-jähriges Bestehen gefeiert. Rund 100 Gäste folgten der Einladung in den Schleswig-Holstein-Saal des Landeshauses.
Im Mittelpunkt des Abends stand die Entwicklung von GREEN SCREEN vom regionalen Festivalprojekt zum publikumsstärksten Naturfilmfestivals Europas – und zugleich zu Schleswig-Holsteins größtem ehrenamtlich getragenen Kulturevent.
„Was 2007 in Eckernförde begann, ist heute eine internationale Plattform für Naturfilm, Umweltbildung und gesellschaftlichen Austausch geworden“, sagte Michael Packschies, Gründungsmitglied und 1. Vorsitzender des Fördervereins GREEN SCREEN Festival e.V., in seiner Festivalvorstellung.

Eröffnungsrede der Präsidentin des Schleswig-Holsteinischen Landtages, Kristina Herbst © Ines Herzmann
Die Präsidentin des Schleswig-Holsteinischen Landtages, Kristina Herbst eröffnete den Abend. GREEN SCREEN präsentiere zentrale Zahlen und Entwicklungen des Festivals: Rund 20.000 Besucherinnen und Besucher, über 300 internationale Fachgäste sowie rund 200 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer prägen das Festival inzwischen jährlich. Besonders hervorgehoben wurde das ehrenamtliche Engagement, das von der Organisation des Festivalbetriebs über Gästebetreuung und Technik bis hin zu Schulprojekten reicht und maßgeblich zum Erfolg des Festivals beiträgt.

Michael Packschies mit Naturfilmer Thoralf Grospitz und Jörn Röver, Geschäftsführer NDR Naturfilm © Ines Herzmann
Ein Höhepunkt des Abends waren Szenen aus dem beim GREEN SCREEN Festival 2025 ausgezeichneten Film „Orang-Utans“ von Naturfilmer Thoralf Grospitz. Gemeinsam mit Jörn Röver, Geschäftsführer von NDR Naturfilm, sprach Grospitz über die internationale Naturfilmbranche, die Bedeutung von Festivals als Netzwerk- und Begegnungsorte und gaben einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen dieser Filmproduktion.

Michael Packschies mit Ute Ojowski, Vorständin der Stiftung Naturschutz SH, und Prof. Dr. Holger Gerth, Vorsitzender des Landesnaturschutzverbandes SH e.V. © Ines Herzmann
Ute Ojowski, Vorständin der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, und Prof. Dr. Holger Gerth, Vorsitzender des Landesnaturschutzverbandes Schleswig-Holstein e.V., sprachen über die gesellschaftliche Wirkung von Naturfilm und Umweltdokumentationen. Im Mittelpunkt standen die Bedeutung audiovisueller Formate für Umweltbildung, gesellschaftliches Verständnis sowie die Vermittlung komplexer Natur- und Klimathemen.
GREEN SCREEN betonte während des Abends seine wachsende Bedeutung für den Kultur-, Bildungs- und Tourismusstandort Schleswig-Holstein. Nach Angaben des Festivals generiert die Veranstaltung inzwischen eine regionale Wertschöpfung von rund 2,2 Millionen Euro jährlich.
Über GREEN SCREEN
Das 20. Internationale Naturfilmfestival GREEN SCREEN findet vom 09. bis 13. September 2026 in Eckernförde statt.
Das GREEN SCREEN Naturfilmfestival wurde 2007 gegründet und zählt heute zu den wichtigsten Naturfilmfestivals Europas. Das Festival präsentiert internationale Natur- und Umweltdokumentationen und versteht sich zugleich als Plattform für Umweltbildung, gesellschaftlichen Dialog und kulturellen Austausch.
Nach einer Pressemeldung des GREEN SCREEN Naturfilmfestivals.
Pressekontakt: presse@greesncreen-festival.de, 04351-470043