50. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen (29. April – 4. Mai 2004)

2004 feiern die Kurzfilmtage Oberhausen ihren 50. Geburtstag: natürlich mit einem großen Streifzug durch 50 Jahre Kurzfilmgeschichte und vielen anderen Specials. Gegenwart und Zukunft der kurzen Form sind jedoch in den vier Wettbewerben gefragt, für die das Festival wieder Filmemacher aus der ganzen Welt einlädt, ihre aktuellen Arbeiten einzureichen. Insgesamt werden ca. 140 Titel für den Internationalen, Deutschen sowie den Kinder- und Jugendfilmwettbewerb ausgewählt und konkurrieren um Preise im Gesamtwert von 32.500 Euro.

Einsendeschluss: 15. Januar 2004
Formate: Film: Super 8, 16 und 35 mm; Video: DV, DVCAM, S-VHS, Beta-SP/PAL
Genres: alle
Länge: international max. 35 min, deutsch max. 45 min
Produktionsdatum: international nach dem 1.1.2002, deutsch nach dem 1.1.2003
Wettbewerbe: International, Deutsch, Internationale Kinder- und Jugendfilme (Altersgruppen 5 – 16), (MuVi-Preis für das beste deutsche Musikvideo mit eigenem Reglement und Einsendeschluss am 23. Februar 2004)
Anmeldeformular: www.kurzfilmtage.de (als pdf Download) ab sofort unter Festival/Filmanmeldung oder beim Festival (info@kurzfilmtage.de)

Ein halbes Jahrhundert Kurzfilmtage

Der runde Geburtstag bietet Gelegenheit, in der großen Retrospektive ein Wiedersehen mit den faszinierendsten Kurzfilmen aus 50 Jahren Festivalgeschichte zu feiern Arbeiten von Roman Polanski, Alain Resnais, Agnès Varda, Chantal Akermann und vielen anderen. Er bietet die Chance, das etwas andere Festival und seine etwas andere Geschichte des Protestes, der Dissidenz, der Liebe zur Nische noch einmal oder ganz neu zu entdecken. Ein halbes Jahrhundert Kurzfilmtage, das soll außerdem mit einer großen und hoffentlich vielen kleinen Geburtstagsfeiern mit bekannten und unbekannten Filmemachern, mit VIPs und alten Freunden der Kurzfilmtage, sowie einer begehbaren Kurzfilm-Retrospektive in Oberhausen gefeiert werden.

Im März 2004 erscheint darüber hinaus im Verlag Hatje Cantz der Katalog “kurz + klein. 50 Jahre Internationale Kurzfilmtage Oberhausen” mit reichlich Lesestoff zur Geschichte des Festivals und zur Theorie des Kurzfilms. Unter anderem äußert sich Festivalgründer Hilmar Hoffmann zum Mythos Oberhausen, Alexander Kluge zur kurzen Form im Fernsehen, Marc Nash zum Zusammenhang zwischen Kunst und Kurzfilm: mehr als eine Retrospektive zwischen zwei Buchdeckeln.

Der Festivalkatalog erscheint wie gewohnt zum Festivalbeginn.